Feige hinterm Hollerbusch...
Anderswo schützen Journalisten Bürger, die ungenannt bleiben wollen, damit z.B. eine Krankenschwester keine Repressalien fürchten muss, wenn sie über Vorkommnisse im Krankenhaus berichtet. (Lydia* Name der Redaktion bekannt).
Bei uns schützen Journalisten Landesräte, die zwar die öffentliche Meinung beeinflussen wollen, aber selbst nicht öffentlich zu ihrer Meinung stehen!
Ein “Mitglied der Landesregierung” liefert einem Journalisten der NSTZT einen fix und fertigen Artikel, um legitimerweise vorrechnen zu lassen, dass sich nach den angekündigten Lohnerhöhungen, also ab nächstes Jahr, das Lohnniveau des Südtiroler Lehrpersonals auf dem Niveau Nordtirols bewegen soll.
Dass die Kaufkraft trotzdem eine völlig andere ist, wird leider verschwiegen.
Den Namen will die Personallandesrätin und Arbeitnehmervertreterin oder der Schullandesrat - pardon, das kryptisch zeichnende Mitglied der Landesregierung dabei nicht nennen.
Auftragsberichte lassen sich bei uns in Print-, TV- und Onlinemedien finden. Dass sich Mitglieder der Südtiroler Landesregierung bei brennenden Themen feige hinterm Hollerbusch verstecken und auch, dass sie sich anonym zitieren lassen, hat aber eine neue Qualität erreicht.
Damit werden notwendige öffentliche und gesellschaftliche Debatten noch mehr vergiftet.
Die anstehenden Aktionstage des Landes zur politischen Bildung, zur Stärkung der Demokratie oder der Medienkompetenz werden von solch einer Landesregierung konterkariert.
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