Neue Dynamik in der Debatte um faire Freizeittarife
Der Ruf nach gerechteren Preisen für Seilbahnen, Thermen und Co. ist lauter denn je. Immer mehr Südtiroler Familien spüren, dass Freizeitangebote zur finanziellen Belastung werden – obwohl diese vielfach mit öffentlichen Geldern mitfinanziert wurden.
Mit dem Vorschlag für ein „Freizeitticket“ für Einheimische hat Andreas Leiter Reber dieses Thema erneut im Landtag eingebracht – und eine breite politische Debatte ausgelöst. Auch wenn der Antrag knapp abgelehnt wurde: Die Diskussion ist eröffnet, das Anliegen präsent, der Einsatz geht weiter.
Was bisher geschah...
Günstige Tarife & Freizeitticket für Südtiroler
Weil Südtirol nicht nur Urlaubsland, sondern auch Lebensraum ist
Was ist das Ziel?
Viele Freizeit-, Sport- und Kultureinrichtungen in Südtirol werden mit öffentlichen Geldern unterstützt – dennoch zahlen Einheimische oft dieselben Preise wie Tourist:innen.
Ziel dieses Antrags ist es, ein landesweit gültiges Freizeitticket für Einheimische zu entwickeln und gemeindeeigene sowie mitfinanzierte Einrichtungen vergünstigt zugänglich zu machen.
Denn wer hier lebt, soll sich das Leben auch leisten können – unabhängig von Herkunft oder Einkommen. Gerade in touristisch stark frequentierten Gebieten muss das Prinzip „Einheimische zuerst“ wieder stärker in den Mittelpunkt rücken.
„Wir dürfen den Menschen hier nicht das Gefühl geben, dass sie im eigenen Land nur noch geduldet sind.“
– Andreas Leiter Reber
Wir halten dich hier auf dem Laufenden – mit allen Entwicklungen, Initiativen und Hintergrundinfos zum Thema. Reinschauen lohnt sich also regelmäßig!
Der politische Werdegang im Überblick
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23. August 2024
Erster Anlauf: Andreas Leiter Reber bringt den ursprünglichen Beschlussantrag „Günstige Tarife & Freizeittickets für Einheimische“ in den Landtag ein.
Der Antrag wird zwar öffentlich diskutiert und stößt auf Zustimmung in Teilen der Bevölkerung und des Tourismussektors, findet im Landtag jedoch keine Mehrheit.
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2. April 2025
Zweiter Anlauf: Andreas Leiter Reber reicht einen überarbeiteten Beschlussantrag ein, um die Idee eines Freizeittickets für Einheimische erneut in den Landtag zu bringen.
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04. Juni 2025
Abstimmung im Landtag: Der Beschlussantrag wurde mit 16 Ja- und 17 Nein-Stimmen knapp abgelehnt. Trotz des knappen Ergebnisses fand das Anliegen in vielen Redebeiträgen Zustimmung. Andreas Leiter Reber kündigte an, weiter an fairen Freizeittarifen für Einheimische dran zu bleiben.
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