Renten & Senioren in Südtirol
Während die Lebenshaltungskosten in Südtirol deutlich höher sind als im restlichen Staatsgebiet, hinken die staatlichen Rentenregelungen hinterher. Viele Seniorinnen und Senioren können sich mit Mindest- oder Niedrigrenten kaum mehr ein würdevolles Leben leisten – obwohl sie ihr Leben lang gearbeitet haben. Andreas Leiter Reber kämpft im Landtag seit Jahren für konkrete Maßnahmen gegen Altersarmut.
Ziel ist eine gerechtere Rentenpolitik, die Südtirols Kaufkraft und Besonderheiten berücksichtigt – durch gezielte Landesinitiativen und langfristig durch ein eigenes Rentenmodell.
Hier findest du alle Initiativen, Anfragen und Presseaussendungen der Freien Fraktion zu diesem Thema.
Podcast: Altersarmut in Südtirol
Zwei Sichtweisen, eine Realität
Nur 2.980 Senioren erhalten die Landesbeihilfe.
Warum so wenige? Wer trägt die Verantwortung? Und was muss sich ändern?
Im Podcast der Neuen Südtiroler Tageszeitung diskutieren Andreas Leiter Reber und Soziallandesrätin Rosmarie Pamer über die Realität der Altersarmut – und die politische Antwort darauf.
Aktuell: Seniorenbeihilfe gescheitert – Kritik an der Landesregierung
(Oktober 2025)
Trotz der großen Ankündigungen hat die sogenannte Seniorenbeihilfe der Landesregierung ihr Ziel verfehlt. Nur rund 2.980 Rentnerinnen und Rentner erhalten die Unterstützung – statt der ursprünglich erwarteten 15.000 bis 20.000.
Andreas Leiter Reber nimmt dazu unmissverständlich Stellung:
„Von den Mauern kann sich kein Mensch satt essen. Wer eine kleine Eigentumswohnung besitzt, wird plötzlich nicht mehr als bedürftig eingestuft – das ist falsch.“
Und weiter:
„Dass Landesrätin Pamer dieses Ergebnis auch noch schönredet und behauptet, es gäbe kaum Altersarmut, ist an Hohn nicht zu überbieten.“ Neben der ungeeigneten Berechnungsgrundlage kritisiert Leiter Reber auch die mangelnde Hilfestellung für ältere Menschen bei der Antragstellung: „Viele unserer alten Menschen in Südtirol sind duldsam, jammern nicht – genau sie brauchen Unterstützung vor Ort, nicht Bürokratie.“
Alle Presseberichte und Presseaussendungen zum Thema findest du weiter unten auf dieser Seite.
Der politische Werdegang im Überblick
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30. Juni 2024
Beschlussantrag eingereicht - Das aktuelle staatliche Rentensystem benachteiligt Südtirol: Eingezahlte Beiträge fließen ins restliche Staatsgebiet, Renten decken die regionalen Lebenshaltungskosten kaum ab. Andreas Leiter Reber fordert daher in seinem Beschlussantrag "Südtirols Renten sichern" den Aufbau eines eigenen Renten- und Fürsorgeinstituts sowie ein Zusatzabkommen mit dem INPS, um Kaufkraftverluste auszugleichen. Der Beschlussantrag wird im November 2024 im Plenum behandelt und leider abgelehnt.
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25. Juni 2025
Anfrage Aktuelle Fragestunde - Viele italienische Regionen haben längst Zusatzvereinbarungen mit dem INPS getroffen – Südtirol hingegen nicht. Andreas Leiter Reber hat deshalb in einer Anfrage zur Aktuellen Fragestunde "Renten: Abkommen mit dem staatlichen Fürsorgeinstitut" nachgefragt, warum es bislang keine derartigen Abkommen gibt und wann endlich gehandelt wird.
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30. Juli 2025
Beschlussantrag zu Landesgesetzentwurf eingereicht - Angesichts der drastisch steigenden Lebenshaltungskosten fordert Andreas Leiter Reber mit dem Beschlussantrag zum Landesgesetzentwurf "Aktiv gegen Altersarmut: Lebensmittelkarte für Senioren" eine Landeszulage zur staatlichen Einkaufskarte für Senioren sowie die Einführung einer eigenen „Südtiroler Lebensmittelkarte“, angepasst an regionale Preise und Bedürfnisse.
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01. Oktober 2025
Anfrage zur Aktuellen Fragestunde - Gleich drei Anfragen zum Thema “Keine Rente unter 1.000 Euro” reicht Andreas Leiter Reber im Rahmen der Aktuellen Fragestunde ein:
In der ersten Anfrage will er wissen, wieviele Rentner um Unterstützung angesucht haben und wie hoch die Auszahlungen ausfielen.
In der zweiten Anfrage verlangt er eine Antwort auf die Frage, warum die eigene Wohnung überhaupt als Vermögen angerechnet wird.
Und in der dritten Anfrage möchte er in Erfahrung bringen, wie viele Senioren in Südtirol in den vergangenen Jahrzehnten Sozialgeld oder Mindestrenten bezogen haben.
Pressekonferenz & Presseaussendungen
Pressekonferenz am 04. November 2024
Am 04.November 2024 stellten wir den neuen Beschlussantrag zum Thema “Südtirols Renten sichern” im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vor. Die vorgestellten Zahlen und Maßnahmen stießen auf großes Interesse – hier findest du die offizielle Presseaussendung mit allen Hintergründen und Forderungen:
Weitere Presseaussendungen zum Thema Altersvorsorge & Rentenpolitik
26.08.2025 - "Unterstützung für Rentner: Leiter Reber fordert Klarheit
22.10.2025 - Seniorenbeihilfe ist gescheitert
Nachgelesen: Das schreiben die Medien
Ob Tageszeitung, Wochenmagazin oder Online-Portal – dieses Thema hat für Aufmerksamkeit gesorgt. Hier findest du eine Auswahl an Artikeln zum Nachlesen.
Die Renten-Wahrheit - [Die Neue Südtiroler Tageszeitung, 23.10.2025]
Nur schlappe 3.000 Senioren wollen mehr Rente vom Land - [Dolomiten, 23.10.2025]
Unterstützung für Rentner - [Dolomiten, 27.08.2025]
Ungerechte Landeshilfe - [Südtiroler Wirtschaftszeitung, 15.11.2024]
“Zu kostspielig” - [Die Neue Südtiroler Tageszeitung, 07.11.2024]
Hilfe für 17.000 Niedrigrentner - [Dolomiten, 06.11.2024]
Die 200-Euro-Farce - [Die Neue Südtiroler Tageszeitung, 06.11.2024]
Eigenes Renteninstitut für Südtirol - [Dolomiten, 05.11.2024]
Südtirols Renten sichern - [Die Neue Südtiroler Tageszeitung, 05.11.2024]
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