Dreister Bauernbund
Die Neue Südtiroler Tageszeitung, 11.11.2025
Genau mit diesem dreisten Ausreizen der Gesetze, genau mit diesen plumpen Rechenspielchen schaden die Bauernbund-Politiker der SVP dem ohnehin beschädigten Ansehen des Südtiroler Bauernstands massiv.
Zu Recht regen sich viele Nicht-Bauern und GIS-zahlende Bürger auf, denn solche Rechentricks für Bauern und andere Unternehmen, nur um die geltende Gemeindeimmobiliensteuer für die Klauberwohnungen zu umgehen, sind nicht nur peinlich sondern vor allem ungerecht in Bezug auf alle anderen GIS-Regelungen. Damit werden der soziale Unfriede und das Bauern-Bashing im Land völlig unnötig von den sogenannten Bauernvertretern selbst angeheizt.
Die Alternative dazu wäre offen und klar zu argumentieren und der Politik und Gesellschaft zu erklären, dass in vielen Obstbaubetrieben, aber auch im Spargelanbau die Ernte oft nur 7 oder 8 Wochen dauert, aber in dieser Zeit eben mehrere Erntehelfer benötigt werden und diese auch adäquat in Wohnungen auf den Höfen unterzubringen sind.
Ich bin überzeugt, dass es dafür Verständnis und auch eine breite politische Unterstützung gibt, um die notwendige gesetzliche Lösung zu finden. Aber sauber, begründet, nachvollziehbar und vernünftig.
Ich habe für die Ausschusssitzung heute Nachmittag einen Änderungsantrag verfasst, der eine solche Regelung vorsieht. Mal sehen was draus wird...
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