Sprühdrohnen als Chance für Südtirol
Sprühdrohnen können für Südtirol eine große Chance sein, um die Bewirtschaftung der für unser Land so typischen Steillagen auch in den nächsten Jahrzehnten zu sichern.
Deshalb war es Andreas Leiter Reber wichtig, dass sich der II. Gesetzgebungsausschuss vor der geplanten Anhörung zum Thema Pflanzenschutz zuerst dort informiert, wo diese Technologie bereits praktisch erprobt wird. Deswegen hat er dazu eine Lehrfahrt nach Rheinhessen organisiert, bei welcher sich der Ausschuss vor Ort über den Einsatz von Sprühdrohnen im Weinbau informieren konnte.
Die Erfahrungen zeigen: In steilen Lagen können Drohnen helfen, Pflanzenschutz präziser, sicherer und bei den richtigen Voraussetzungen auch wirtschaftlicher umzusetzen.
Gleichzeitig ist klar: Nicht alles, was andernorts funktioniert, lässt sich eins zu eins auf Südtirol übertragen. Besonders der noch fehlende rechtliche Rahmen, unsere kleinparzelligen Höfe, aber auch die vielen oberirdischen Stromleitungen machen die Ausgangslage nicht ganz einfach.
Genau deshalb müssen wir prüfen, welche Modelle für Südtirols Steillagen sinnvoll sind – etwa über spezialisierte Dienstleister oder gemeinschaftliche Lösungen.
Die Tageszeitung Dolomiten berichtet in ihrer Ausgabe vom 20.05.2026 über die Lehrfahrt und die gewonnenen Erkenntnisse. Den Artikel kann hier nachgelesen werden:
Einblicke in die Lehrfahrt nach Rheinhessen
Sprühdrohnen im Praxiseinsatz
Bilder von der Lehrfahrt des II. Gesetzgebungsausschusses nach Rheinhessen – mit Einblicken in Technik, Anwendung und Erfahrungen aus dem Weinbau.
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