RAI in Südtirol

Gebühren, Transparenz und Pluralismus

Wie unabhängig ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Südtirol? Wer entscheidet über Inhalte, Finanzierung und Besetzung der Gremien? Und was passiert eigentlich mit unseren Gebühren?

   

Die RAI spielt eine zentrale Rolle in der medialen Landschaft unseres Landes. Doch rund um Pluralismus, Unabhängigkeit und Mittelverwendung gibt es viele offene Fragen. Wir haben deshalb mehrfach nachgehakt: mit Kontrollanfragen zur redaktionellen Ausgewogenheit, zur Finanzierung des RAI-Sitzes in Bozen, zur Verwendung der Gebühren und zur Rolle der Politik im System RAI.

    

Auf dieser Seite fassen wir unsere bisherigen Initiativen zusammen – von den politischen Schritten über Hintergrundinformationen bis hin zu Pressereaktionen. Die Seite wird laufend ergänzt und aktualisiert.

    

📣 Du hast selbst Erfahrungen oder Hinweise zum Thema RAI? Schreib uns gerne – ganz vertraulich über unser Kontaktformular oder direkt über die Kommentarfunktion unten auf der Seite.

Wir alle zahlen RAI-Gebühren:
90 Euro pro Haushalt im Jahr.

Öffentliche Einrichtungen und Tourismusbetriebe zahlen sogar bis zu mehreren tausend Euro. Allein die Südtiroler Hotels haben mehrere Millionen zu bezahlen.

Wie viel wird also insgesamt bei uns kassiert? Unbekannt.

Seit Juli letzten Jahres schuldet mir der Landeshauptmann diese Antwort.

Von einem öffentlich-rechtlichen Sender, der zu 100 % steuerfinanziert ist, erwarte ich mir volle Transparenz und ich fordere die sofortige Offenlegung der Zahlen!

Die Qualität und Transparenz des ÖRR sagt immer auch viel über die Demokratie eines Landes aus. 

Wenn das die Rai anders sieht und ausgerechnet in Zeiten von Fake-News und der anhaltendem Journalismus- und Medienkrise die Zahlen zu den eingetriebenen Gebühren bewusst schuldig bleibt, büßt sie gewollt an Glaubwürdigkeit und Vertrauen ein und schadet damit dem ÖRR massiv.

Wer sich von der Öffentlichkeit bezahlen lässt, muss auch vor der Öffentlichkeit Rechenschaft ablegen.

Der politische Werdegang im Überblick

  • 25. Juni 2025

    Anfrage eingereicht - Wer vertritt Südtirol in der paritätischen Kommission zur RAI-Vereinbarung? Andreas Leiter Reber hinterfragt in einer Anfrage zur Aktuellen Fragestunde die Zusammensetzung und fordert Transparenz über die tatsächliche Besetzung des Gremiums.

  • 25. Juni 2025

    Anfrage eingereicht - in einer weiteren Anfrage zur Aktuellen Fragestunde möchte Andreas Leiter Reber wissen, ob und wer den Landeshauptmann bei Sitzungen der paritätischen Kommission vertritt, wann Sitzungen stattgefunden haben und an welchen der Landeshauptmann selbst teilgenommen hat. 

  • 01. Juli 2025

    Anfrage eingereicht – Wie viel zahlen Südtirols Haushalte, Betriebe und Senioren jährlich an RAI-Gebühren? Andreas Leiter Reber fordert in einer schriftlichen Anfrage an die Landesregierung volle Transparenz bei der Höhe, Verteilung und Verwendung der Einnahmen.

  • 01. Juli 2025

    Anfrage eingereicht – Andreas Leiter Reber fordert in einer schriftlichen Anfrage detaillierte Einblicke in Budgetaufteilung, Investitionen, Personal- und Infrastrukturkosten des RAI-Sitzes in Bozen.

  • 07.01.2026

    Anfrage zur aktuellen Fragestunde - Nachdem Andreas Leiter Reber über ein halbes Jahr keine Antwort auf seine Anfrage zu den von den Südtiroler Haushalten, Betrieben und Organisationen entrichteten Gebühren für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk Rai Com S.P.A. erhalten hat, fragt er erneut nach.

Nachgelesen: Das schreiben die Medien

Ob Tageszeitung, Wochenmagazin oder Online-Portal – dieses Thema hat für Aufmerksamkeit gesorgt. Hier findest du eine Auswahl an Artikeln zum Nachlesen.

   

„Reine Schönfärberei“ - [Die Neue Südtiroler Tageszeitung, 13.01.2026]

“Weniger Pluralismus ist kaum möglich” - [Dolomiten, 11.07.2025]

“Wir zahlen nichts” - [Die Neue Südtiroler Tageszeitung, 01.07.2025]

Die geheimen Millionen - [Die Neue Südtiroler Tageszeitung, 28.06.2025]

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