Sammelgesetz: Kindergarten, Höfegesetz und Denkmalschutz
Andreas Leiter Reber hat einen Sammelgesetzentwurf in den Südtiroler Landtag eingebracht, in dem er drei konkrete Anliegen verbindet:
- Familien bei der Kinderbetreuung entlasten,
- den geschlossenen Hof wieder auf eine tragfähige landwirtschaftliche Grundlage stellen und
- geschützte historische Gebäude vor dem Verfall bewahren.
Auf dieser Seite findest du einen kurzen Überblick. Ausführliche Informationen, Hintergründe und politische Entwicklungen werden auf den jeweiligen Themenseiten dokumentiert.
Pressemitteilung lesen
Aktuelles
August 2026
Drei konkrete Gesetzesänderungen vorgelegt
Mit seinem Sammelgesetzentwurf schlägt Andreas Leiter Reber Änderungen am Kindergartengesetz, am Höfegesetz und am Landesgesetz „Raum und Landschaft“ vor.
Zweiter Einstieg in den Kindergarten
Kinder, die zwischen Jänner und Juni drei Jahre alt werden, sollen nach den Weihnachtsferien in den öffentlichen Kindergarten einsteigen können. Bislang müssen sie unter Umständen bis zum folgenden September warten.
Für berufstätige Eltern kann das ein zusätzliches halbes Jahr wesentlich teurerer Kleinkindbetreuung bedeuten. Der zweite Einstiegstermin soll Familien finanziell entlasten und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern.
Geschlossener Hof: vier statt drei Hektar
Ein geschlossener Hof soll einer bäuerlichen Familie eine tragfähige wirtschaftliche Grundlage bieten. Zwei oder drei Hektar Obst- oder Weinbaufläche reichen dafür heute nicht mehr aus.
Bei der Neubildung eines geschlossenen Hofes ohne Hofgebäude soll die Mindestfläche deshalb von drei auf vier Hektar steigen. Damit soll wieder die Landwirtschaft im Mittelpunkt stehen – und nicht die Möglichkeit, zusätzliche Wohnkubatur im Grünen zu schaffen.
Baudenkmäler erhalten
Die Sanierung privater Baudenkmäler lässt sich durch eine reine Wohnnutzung häufig kaum finanzieren. Gleichzeitig hat eine behutsame touristische Nutzung bereits viele historische Gebäude vor dem Verfall bewahrt.
Geschützte historische Gebäude außerhalb der Ortskerne sollen deshalb bis zu einer Obergrenze von 20 Gästebetten vom Bettenstopp ausgenommen werden.
Der politische Werdegang
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August 2026 – Gesetzentwurf wird eingereicht
Andreas Leiter Reber stellt den Sammelgesetzentwurf am 28. August 2026 öffentlich vor und reicht ihn im Südtiroler Landtag ein.
Der Entwurf wird nun von den zuständigen Gesetzgebungsausschüssen geprüft, bevor er im Landtag behandelt und zur Abstimmung gebracht wird.
Nachgelesen: Aktuelle Medienberichte
Zwei Termine für den Kindergarten
[Dolomiten, 29.08.2026]
[Südtirol 1, 29.08.2026]
Andreas Leiter Reber legt im Landtag Sammelgesetz vor
[suedtirolnews.it, 28.08.2026]
Presseaussendungen
“Kinderbetreuung erleichtern, Höfegesetz anpassen und Baudenkmäler erhalten” vom 28.08.2026
Short facts
Ein Sammelgesetz – häufig auch Omnibusgesetz genannt – bündelt Änderungen an mehreren bestehenden Gesetzen in einem gemeinsamen Gesetzentwurf.
Der Entwurf betrifft:
- das Kindergartengesetz;
- das Höfegesetz;
- das Landesgesetz „Raum und Landschaft“.
Die Themen sind unterschiedlich, folgen aber demselben Grundsatz: Gesetze müssen ihren eigentlichen Zweck erfüllen und sich an der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Realität orientieren.
Nach der Prüfung in den zuständigen Ausschüssen wird der Gesetzentwurf im Südtiroler Landtag diskutiert. Die Behandlung und das Abstimmungsergebnis werden auf dieser Seite dokumentiert.
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