10 Milliarden Euro: Reicher Haushalt, armer Alltag?
Die Neue Südtiroler Tageszeitung, 20.06.2026
Andreas Leiter Reber im Interview mit der Neuen Südtiroler Tageszeitung über Südtirols Nachtragshaushalt, falsche Prioritäten und die Frage, warum Landeshaushalt, Löhne und Wohlstand nicht im Gleichschritt wachsen.
Mit dem Nachtragshaushalt knackt Südtirol erstmals die 10-Milliarden-Marke. Was auf den ersten Blick nach einer guten Nachricht klingt, wirft bei genauerem Hinsehen zentrale politische Fragen auf: Wächst mit dem Landeshaushalt auch der Wohlstand der Menschen? Kommt das viele Geld dort an, wo es am dringendsten gebraucht wird? Und werden die eingesetzten Mittel ausreichend auf ihre Wirkung überprüft?
Im Interview mit der Neuen Südtiroler Tageszeitung spricht Andreas Leiter Reber über die Entwicklung des Landeshaushalts, die Folgen der Teuerung, die Lohnentwicklung, den Wohnbau, die soziale Absicherung, Investitionen in Bildung und die Frage, warum Südtirol als Land immer reicher wird, während viele Bürgerinnen und Bürger kaum Rücklagen schaffen können.
Für Leiter Reber ist klar: Ein wachsender Haushalt allein ist noch kein politischer Erfolg. Entscheidend ist, ob dieser Wohlstand bei den Menschen ankommt – und ob die Landesregierung die richtigen Prioritäten setzt.
Der vollständige Artikel aus der Neuen Südtiroler Tageszeitung vom 20.06.2026 kann hier nachgelesen werden:
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