Die doppelte Abfuhr: Kein Tankrabatt, dafür weniger Pendlergeld
Dolomiten, 16.04.2026
“Es ist einfach noch zu früh.” kommentiert der Freie Abgeordnete Andreas Leiter Reber die Ablehnung seines Beschlussantrags zur Senkung des Treibstoffpreises und die Kürzung des Pendlergeldes.
Die nächsten Landtagswahlen finden erst im Herbst 2028 statt. Positive Signale an die Bürger, Entlastung der Haushalte und spürbare Reformen - bei uns gern "Zuggerlen" genannt, sind bis dahin oft vergessen oder noch schlimmer - der Wähler könnte am Ende vergessen, wem er das Zuggerle gefälligst zu verdanken hat.
Wetten, dass spätestens Ende 2027 und erst recht im Wahljahr viele Forderungen umgesetzt werden, die jetzt abgelehnt werden?
Dabei wäre das meiste schon längst machbar und auch finanzierbar.
Schade, dass dieses seichte Bauerntheater beim Publikum immer noch anzukommen scheint:
3 Akte langweilig, schlecht und mit verpassten Einsätzen, aber Hauptsache im 4. fallen dann zwei, drei Lacher bei Zwischenapplaus. Am Ende war's dann ja nicht sooo schlecht.
Das richtige Timing und die "Vergesslichkeit" der Wähler sind zentrale und völlig unterschätzte Faktoren der Demokratie.
Regierungen wissen das längst und handeln auch danach.
Die Tageszeitung Dolomiten schreibt in ihrer Ausgabe vom 16. April 2026 ausführlich über die abgelehnten Maßnahmen:
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